Egon Zehnder
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Innovation entfesseln: Wie Unternehmen sich konsequent auf ihre zentrale Aufgabe ausrichten

Wer nachhaltige Innovationsprozesse auslösen will, muss sich zunächst einen Überblick über die aktuelle Innovationskraft seiner Organisation und deren Innovationspotenzial für die Zukunft verschaffen. Führungskräfte müssen – unabhängig vom Standort oder der Größe ihres Verantwortungsbereichs – in der Lage sein, ihr Team zur Erzeugung der besten Ideen zu motivieren. Andernfalls laufen sie Gefahr, den Anschluss an den Wettbewerb zu verlieren.

CEOs und Aufsichtsräte sehen sich beim Thema Innovation mit Blick auf ihr jeweiliges Geschäft einer Reihe von Fragen ausgesetzt:

  • Wie denkt das Unternehmen über Innovation? Ist Innovation in der vorhandenen Organisation und deren Kultur fest verankert?
  • Wie veränderungsbereit und -fähig ist das Top Management im Hinblick auf ein zunehmend digitalisiertes Umfeld?
  • Sind die Führungspersönlichkeiten des Unternehmens oder der Organisation in der Lage, agile Teams zu bilden, die mit dem permanenten Wandel und konstanter Unberechenbarkeit umzugehen verstehen?
  • Gelingt es den Führungskräften, von der reinen Kostenkontrolle auf Wachstum umzuschalten?

Egon Zehnder-Partner Greig Schneider (Boston) hat sich darüber mit Linda Hill, Professorin an der Harvard Business School und Chefin der Beratungsfirma Paradox Strategies, unterhalten. Hill zählt zu den weltweit führenden Experten in der Frage, wie sich Innovationsprozesse im Arbeitsumfeld initiieren lassen. Ihre Forschungen zeigen, dass Innovation nicht notwendigerweise von einem einzelnen, genialen Visionär ausgehen muss. Vielmehr ist es Aufgabe von Führungskräften, Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen Teams neue Ideen zutage fördern, diskutieren, überdenken und zusammenführen, um letztlich Lösungen zu schaffen, die ein Einzelner so nicht hätte generieren können.


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