Kunst und Potenzial

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Reflexion – Vertiefung – Positionierung

Evaluierung von Potenzialdimensionen durch Kunst

Die Herausforderungen und Ansprüche an Organisationen und Führung haben sich in den letzten Jahren grundlegend verändert: Wie gestaltet man erfolgreich Übergänge und Nachfolgefragen in Unternehmen? Wie erhält man erprobte und gute Traditionen aufrecht und transformiert dennoch das Unternehmen, um für die Zukunft gerüstet zu sein? Und weiter, wie verändert sich die Rolle der Nachwuchsführungskraft in einem volatilen Marktumfeld?

Unternehmen stehen vor der Herausforderung, insbesondere bei einem Führungs- und Generationenwechsel, einerseits strategische Fragen der Unternehmensentwicklung gezielt anzugehen, andererseits den bewahrenswerten Elementen der Unternehmenskultur den entsprechenden Raum zu geben. Insofern müssen Führungskräfte nicht nur in der Lage sein, strategische Leitlinien zu setzen, sie müssen ihre Intuition stärken, Sinn und Zuversicht sowie Selbstverantwortung, Innovationskraft und Energie fördern und selbstverständlich professionell mit Gefühlen umgehen. Entsprechend zielt das Format der Evaluierung der Potenzialdimensionen Neugierde, Einsicht, Entschlossenheit und Engagement entlang von Kunstwerken genau auf diese Aspekte.

Durch die Arbeit mit Kunstwerken werden vielfältige Assoziationen und ergänzende Aspekte gefördert. Im ungewöhnlichen Setting - der Galerie - begibt sich die Nachwuchsführungskraft in einen unbekannten Raum. Dadurch kann eine positive Distanzierung zum gewohnten Umfeld und zum Anliegen stattfinden – der Raum für Überraschendes wird geöffnet. Zugleich ist der Anlass, sich auf das neue Format einzulassen, verbunden mit einer konzentrierten Auseinandersetzung mit persönlichen Fragen wie wo stehe ich selbst, was sind meine Stärken, was ist die unternehmerische Herausforderung? Die Nachwuchsführungskraft macht sich mit den vier Potenzialdimensionen in der Vorbereitungsphase durch den Potenzialfragebogen vertraut.

Die Arbeit an den Potenzialdimensionen in der Galerie ist ein energievolles Format mit intensiver Wirkung. Dabei wählt die Nachwuchsführungskraft ganz intuitiv zu je einer Dimension ein Kunstwerk aus. Die spontane Entscheidung stärkt das emotionale Selbstbewusstsein und verankert die positive Erfahrung, dass sich ein Lösungsansatz im Gespräch über das Kunstwerk oft ganz visuell darstellen lässt und dadurch eine einprägsame Tiefe entsteht. So erleben Nachwuchsführungskräfte, dass das Nachdenken über Lösungen auch emotionale und ästhetische Dimensionen hat. Das gemeinsame, konzentrierte Gespräch vor einem Kunstwerk zu den Potenzialdimensionen bringt überraschende, wirkungsstarke Einsichten und verankert die Lösungsansätze durch die eindringliche Bildbetrachtung nachhaltig.

Das außergewöhnliche Format bietet, neben dem hohen Grad an Selbstreflexion und persönlicher Einsicht, die Chance einer Positionierung und Ausrichtung in Bezug auf kommende Herausforderungen für Führungsrollen an.

Die Evaluation der Potenzialdimensionen umfasst drei Schritte:

1: Die Vorbereitung

Ausgangspunkt ist der Potenzialfragebogen, der der Nachwuchsführungskraft nach der Vorbesprechung zur Verfügung gestellt wird. Zur Vorbereitung auf den Galerietag werden kurz vorher persönliche wie unternehmerische Fragen konkretisiert und auf den Punkt gebracht. Damit soll das Anliegen für den Tag klar definiert werden.

2: Der Tag in der Galerie

Ausgangspunkt für die Arbeit in der Galerie ist eine Ausstellung mit vier thematischen Blöcken, ausgestattet mit entsprechenden Kunstwerken, zu den Potenzialdimensionen Neugierde, Entschlossenheit, Engagement und Einsicht.

Der Ablauf besteht aus drei Teilen:

Erstens dem Dialoggespräch vor einem Kunstwerk zu einer ausgewählten Potenzialdimension. Ziel ist hier, diese Dimension auszuleuchten, zu vertiefen und dahingehend zu untersuchen, welche Handlungsschritte für die persönliche sowie die unternehmerische Situation anstehen.

Zweitens der Werkstattarbeit. Hier erarbeiten die Klienten in dem künstlerischen Format einer Collage die Themenschwerpunkte Herkunft, Gegenwart und Zukunft.

Drittens dem gemeinsamen Abschlussgespräch über die Collagen. Hier werden persönliche Fragestellungen und mögliche Handlungsschritte konkretisiert.

3: Die Nachbesprechung

Etwa 2 Wochen nach dem Galerietag erhält der Klient eine schriftliche Auswertung. Auf dieser Grundlage findet das Feedbackgespräch statt.

Kontakt:

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Jörg Ritter via egonzehnder.com/de/

Jörg Reckhenrich via reckhenrich.com/de/ Mail: joerg@reckhenrich.com