Egon Zehnder
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In welcher Weise Vorstandsvorsitzende – und damit auch die Unternehmen selbst – wahrgenommen werden, ist heute vermutlich mehr denn je durch ihre Kommunikationsfähigkeit geprägt. Doch wie erleben die führenden Akteure des wirtschaftlichen Geschehens, CEOs und Vorstandsvorsitzende, Kommunikation? Wie agieren sie auf diesem sensiblen Feld in Zeiten zunehmender Digitalisierung und Globalisierung? Formulieren sie einen professionellen und nachhaltigen Anspruch an die gesamte Kommunikationsarbeit? Dieser Fragestellung hat sich Egon Zehnder zusammen mit Markus Will, Privatdozent an der Uni St. Gallen, in ihren Gesprächen mit Vorstandsvorsitzenden namhafter deutscher Unternehmen gewidmet.

Viele Unternehmenslenker, das wurde bei der Befragung deutlich, lernen das Terrain, auf dem sich auch ihre persönliche Außendarstellung entscheidet, erst mit ihrem Amt kennen. Sie zeigen sich entschlossen, Kommunikation in ihrer Unternehmensführung transparent und professionell einzusetzen. Dies soll auch durch ein enges Zusammenspiel mit dem Kommunikationschef geschehen. Diesem verlangen sie ein so hohes Maß an strategischer Kompetenz ab, dass sie sich vorstellen können, ihn später auch in einer ganz anderen führenden Position einzusetzen. Ausdrücklich erklären Vorstandsvorsitzende ihren festen Willen, sich am gesellschaftlichen Diskurs zu beteiligen, möchten diesen aber oftmals auf unternehmensnahe Themen, Medien und Formate beschränken, mit denen sie vertraut sind.

Die Studie vermittelt einen Einblick in die Erfahrungen und das Selbstverständnis von Top Executives in Bezug auf Unternehmenskommunikation. Die Befragten betonen die bedeutende Rolle der Kommunikation in einem immer schneller geführten öffentlichen Diskurs, der, wenn er gelingt, einen gesellschaftlichen Beitrag leisten kann.

Die Studie wurde 2010 verfasst. Co-Autoren sind Matthias Fritton und Philipp Fleischmann, beide vormals Egon Zehnder.

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