Egon Zehnder
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Wenn Familienunternehmen ihre Dynamik über Generationen hinweg erhalten wollen, dann brauchen sie ein hohes Maß an Professionalität in Management und Governance – eine Aufgabe, die aufgrund ihrer Vielschichtigkeit und Komplexität besondere Anforderungen an die Führung stellt. Denn es gilt, die Interessen des Unternehmens und der Familie auszubalancieren und die Stärken dieses Unternehmenstyps effizient zu nutzen.

Das Aus kam mit der Übernahme. Bis 2006 war das japanische Bauunternehmen K.K. Kongō Gumi mit 1428 Jahren Firmengeschichte das älteste Unternehmen weltweit – ein Familienbetrieb. In einer über drei Meter langen Schriftrolle aus dem 17. Jahrhundert lässt sich die Spur des Unternehmens über Generationen zurückverfolgen. Demnach hatte im Jahr 578 der Schreiner Kongō aus dem heutigen Korea das Unternehmen mit dem Auftrag gegründet, einen buddhistischen Tempel in ōsaka zu bauen. Dieser Tempel existiert noch immer. Im Laufe der Jahrhunderte errichtete die Familie viele weitere bekannte Bauwerke in Japan, vor allem Tempel und Schreine. Masakazu Kongō war der 40. und letzte Kongō, der das Unternehmen leitete. Kurze Zeit nach der Übernahme durch die Takamatsu Construction Group allerdings wurde Kongō Gumi im Januar 2006 aufgelöst.

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