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Süddeutsche Zeitung – Der innere Antrieb

Die Geschichte vom glücklichen Fischer, der einem Berater begegnet, passt gut zu dieser Frage: Der Fischer findet schnell heraus, dass er, wenn er expandiert und ein Imperium gründet, am Ende seiner Karriere genau das machen könnte, was er schon heute gerne tut: fischen und mit seiner Familie leben. Richtigerweise lässt er den Berater, der ihn mit den vermeintlich so attraktiven Insignien des wirtschaftlichen Erfolgs locken wollte, weiterziehen. Das lässt tief blicken. Was treibt den Fischer? Äußere Merkmale wie Macht, Geld und Position bedeuten ihm wenig und motivieren ihn nicht. In der Tat rufen Statussymbole oft nur ein kurzzeitiges Erfolgserlebnis hervor. Wer sie einmal besitzt, fragt schnell nach einem größeren Sinn. Echte Erfolgserlebnisse stellen sich erst ein, wenn wir uns klar werden, was uns im Leben wirklich wichtig ist und glücklich macht. Was reizt mich an meiner Tätigkeit und wie fülle ich sie sinnvoll aus? Je mehr ich meine Motivationen und inneren Treiber kenne und in der Lage bin, auf sie zu hören, bereite ich den Weg zum Erfolg, der mit mir selbst im Einklang steht. Das kann auch und unbedingt die ganz große Karriere bedeuten, aber eine, die für mich Sinn macht. Diese Art von Erfolg ist – wie jeder Mensch – einzigartig. Sie kann ein Berufsleben lang tragen, sollte aber je nach Lebensabschnitt und Berufsentwicklung immer wieder auf ihre Stimmigkeit fürs Jetzt und Hier hinterfragt werden.

Das Statement ist im August 2017 im +3 Magazin in der Süddeutschen Zeitung erschienen.

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