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Öffentlicher und sozialer Sektor: Wissenschaft, Stiftungen, Kultur, Politik

Capital – „Geeignet sind Menschen, denen es nicht nur darum geht, sich selbst zu optimieren.“

Caspar von Blomberg über Ausstiege im Top-Management

Geld, Macht, Aufmerksamkeit: Davon hatte Caspar von Blomberg bereits in jungen Jahren reichlich. Doch er kehrte der Macht wiederholt den Rücken und stieg aus. In einem Beitrag für das Wirtschaftsmagazin Capital schildert von Blomberg, der heute bei Egon Zehnder die Praxisgruppe Öffentlicher & Sozialer Sektor leitet, seinen mäandernden Karriereweg – geprägt von Aus- und Wiedereinstiegen, zwischen Top-Management in der Finanzbranche, Entwicklungshilfe und Klimaschutzprojekten. Der Wechsel, so von Blomberg, sei weder ein Sabbatical zur Selbstfindung gewesen noch ein Anreichern des Lebenslaufs. Im Gegenteil: „In der Managergeneration der heute 50- bis 60-Jährigen ist ein solcher Ausstieg eher ein Malus, der im Hochleistungsmanagement nicht vermittelbar ist.“ Was ihm der Wechsel gebracht habe? „Verständnis für andere Perspektiven“, sagt der Berater. „Es hat mich massiv bereichert, mit Menschen zusammenzukommen, die ganz anders über das Leben nachdenken als Menschen in der Finanzbranche.“ Nach wie vor findet man Top-Manager, die ihre steile Karriere hinter sich lassen, selten – wer den Ausstieg im Kopf hat, für den ist von Blomberg der richtige Ansprechpartner. „Geeignet sind Menschen, die das entsprechende Wertesystem mitbringen“, sagt er. „Denen es nicht nur darum geht, sich selbst zu optimieren.“

Caspar von Blomberg: „Wechsle die Perspektive“, in: Capital, Ausgabe 11/2020, S. 32

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