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Personalvorstände

New Work statt Recruiting: Studie macht stark veränderte HR-Prioritäten deutlich

Covid-19 und aktuelle Phänomene wie Social Distancing hinterlassen immer tiefere Spuren in unserer Arbeitswelt. Insbesondere die Digitalisierung von HR-Prozessen und die Etablierung von New-Work-Strukturen haben in den vergangenen Monaten deutlich an Fahrt aufgenommen. 

Dies sind Ergebnisse der Berufsfeldstudie „People & Organization 2020“, die der Bundesverband der Personalmanager (BPM) am 24. September in Berlin vorgestellt hat. Die Studie wurde zusammen mit Egon Zehnder, der Deutschen Gesellschaft für Personalführung e.V. (DGFP) und der Quadriga Hochschule durchgeführt. Dazu wurden zwischen Juli und September 2020 1.519 HR-Manager befragt.  

Die Studie zeigt auf, dass sich die HR-Prioritäten seit Beginn der Corona-Krise stark verändert haben und Personalmanager äußerst flexibel reagieren mussten. Insgesamt sei ein hoher Anstieg beim Thema Weiterbildung im Bereich digitaler Anwendungen, HR-Prozesse und HR-Analytics zu vermerken. In Zeiten von Social Distancing, so die Studie, sahen sich die Personaleinheiten schon beinahe gezwungen, ihre Aufgaben anders zu priorisieren: New Work, die Neu-Gestaltung von bewährten Wertschöpfungsprozessen, avanciere damit 2020 zu dem großen Thema. Die Studie zeigt dabei auch die Notwendigkeit der Transformation bestehender HR-Bereiche zu People & Organization-Einheiten auf.

Zu den weiteren Ergebnissen der Studie gehört unter anderem, dass Personalmanager künftig deutlich mehr leisten müssen. Themen wie Performance Navigation und People Enablement hätten sich seit 2017 in ihrer Bedeutung eindrucksvoll bestätigt. Das Kompetenzprofil und die Business-Erfahrung von Personalmanagern, so eine Schlussfolgerung, müssten sich also deutlich verändern.

Dramatisch sei indes, dass die Pandemie zumindest zeitweise zu einer gravierenden Vernachlässigung von Entwicklungsthemen führe: Vielerorts gerieten und geraten betriebliche Maßnahmen zur Personal- und Organisationsentwicklung in Stillstand.

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