Egon Zehnder
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Widerstände auf kultureller und organisatorischer Ebene – das sind die wesentlichen Hürden, an die ein Chief Digital Officer (CDO) bei der digitalen Transformation stößt. In einem Artikel für das CIO-Magazin analysiert Wolfgang Herrmann die 2019 erschienene globale Studie CDO Decoded: The First Wave of Chief Digital Officers Speaks, in der Egon Zehnder Rolle und Einfluss des CDOs im Unternehmen untersucht. Befragt wurden mehr als 100 CDOs großer Unternehmen aus 20 Ländern, darunter auch deutsche Manager.

Ein Großteil der Befragten zählt zu den CDOs der ersten Generation, leistet also Pionierarbeit. Mehr als die Hälfte der Befragten betrachtet es als ihre Aufgabe, die wirtschaftliche Position des Unternehmens zu verbessern und neue digitale Geschäftsmodelle zu erschließen. Zwar zeigt sich ein Großteil insgesamt zufrieden, was Erwartungshaltung und Praxis betrifft, beim kulturellen Wandel indes stoßen CDOs auf starre Strukturen: Allzu häufig leisten die Digitalstrategen mehr Überzeugungsarbeit, als dass sie konkrete Maßnahmen auf den Weg bringen – wodurch sich die oftmals ambitioniert gesetzten Ziele nur schwer erfüllen lassen. 80 Prozent der CDOs gaben an, dass sich die kulturelle Weiterentwicklung des Unternehmens schwieriger darstelle als erwartet. „Kultur ist wahrscheinlich der wichtigste und zugleich am wenigsten beachtete Faktor für den Erfolg einer digitalen Transformation“, heißt es dazu in der Studie. Bevor Unternehmen einen Digitalexperten berufen, sollten sie also genau prüfen, inwieweit die Organisation überhaupt offen für den Wandel ist, so das CIO-Magazin.

Wolfgang Herrmann: „Der Chief Digital Officer leistet noch Pionierarbeit“; in: CIO-Magazin, 5. Juli 2019.

Eine Kurzzusammenfassung der Ergebnisse dieser Studie finden Sie hier.

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