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Entwicklung von Führungspersönlichkeiten

„Was haben Sie in letzter Zeit Gutes für Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter getan?“

Wolfhart Pentz im Podcast über Positive Psychologie

Dass es in der Psychologie nicht nur um das Lösen von Problemen geht, sondern auch um das Positive, darüber spricht Professor Wolfhart Pentz mit Andrea Montua im Podcast „Auf einen Tee“ – einem Podcast „für Interne Kommunikation, Führungs- und Veränderungsthemen“, in dem die Agenturchefin regelmäßig mit renommierten Expertinnen und Experten der Branche ins Gespräch kommt. In dem gut einstündigen Austausch geht es um die sogenannte Positive Psychologie (PP), der sich Pentz schwerpunktmäßig widmet – also darum, wie man Menschen und deren Potenziale zum Aufblühen bringt. 

Pentz ist Professor für Leadership und seit 2015 Leiter der Praxisgruppe Leadership Services bei Egon Zehnder. Er verfügt über große Erfahrung in den Bereichen Führungskräfte- und Organisationsentwicklung sowie kulturelle Transformation und hat zu diesen Themen mehr als 150 Unternehmen in über 25 Ländern beraten. Sein besonderes Interesse gilt der Verknüpfung von Theorie und Praxis.

Es gehe, betont Pentz, bei der Positiven Psychologie stets um eine Balance – und eben nicht darum, negative Gefühle wie Wut oder Trauer zu negieren. In dem Gespräch hebt Pentz die verschiedenen Komponenten der Positiven Psychologie hervor und erläutert, welches Potenzial damit auch gerade im Unternehmenskontext freigesetzt werden könne. In diesem Zusammenhang verweist er auf das PERMA-Modell, das den Weg dorthin ebnet: Wie kann ich positive Gefühle stärker ins Business einbringen (Positive Emotionen)? Wie kann ich meine Stärken nutzen (Engagement)? Wie stehe ich im Verhältnis zu anderen (Relationships)? Auch Führungspersonen hätten die Aufgabe, Sinn zu stiften: Welchen Beitrag leiste ich mit meiner Arbeit, egal, wo ich tätig bin (Meaning)? Und schließlich sei das Erreichen von großen wie auch kleinen Zielen (Achievement) ein elementarer Punkt.

Angesichts der aktuellen Veränderungen durch die Corona-Pandemie betont er die Bedeutung der Positiven Psychologie im Zusammenhang mit der Arbeit im Homeoffice. Auch hier, so Pentz, sollte man sich zu einem virtuellen Kaffee treffen, um über „Gott und die Welt“ zu sprechen. Gerade solche Gespräche führten zu einem größeren Team-Zusammenhalt. Zudem sei es in der aktuellen Situation wichtig, Ziele anzupassen und zu erkennen: „Was geht jetzt, und was geht nicht?“.

Zum Schluss gibt er CEOs und Führungskräften zwei zentrale Fragen mit auf den Weg: „Was haben Sie in letzter Zeit Gutes für sich getan?“ Und: „Was haben Sie in letzter Zeit Gutes für Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter getan?“

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