Egon Zehnder
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„Krise könnte Katalysator sein für moderne Leadership“ – Jill Ader in der Handelszeitung

Neben anderen Industry-Leadern spricht auch Chairwoman Jill Ader in der Schweizer Handelszeitung zum Thema der Zeit: Corona sei eine „gigantische humanitäre Katastrophe“. Bereits jetzt zeige sich aber auch, „dass diese Krise ein Katalysator sein könnte – für eine moderne Leadership, die Purpose, Diversität und Agilität vereint.“

Purpose-Orientierung, so Ader, mache den entscheidenden Unterschied. Ein kollaborativer Führungsstil schaue über den Tellerrand, führe zu besseren Entscheidungen und schaffe bleibende Werte. Die Zeit des reinen Konkurrenzdenkens sei vorbei, erklärt sie.

In den kommenden Jahren sei eine Leadership gefragt, die „ihren Blick auf Stakeholder – und nicht nur auf Shareholder“ ausrichte. Ziel sei „eine neue Balance von Profit und Purpose, von Neugierde und Entschlossenheit“, so Ader.

Diese Werteorientierung aber müsse sich „in der DNA und den Persönlichkeiten der Leadership-Beratungen“ manifestieren. Außerdem verweist Ader auf die „dominante Rolle“ von Künstlicher Intelligenz und digitalem Arbeiten: In diesen Wochen sehe man bereits, wie professionelle Intimität auch ohne physische Nähe funktioniert. Und die Zukunft der Führung? Die sei weniger kompetitiv, weniger top-down, weniger technokratisch – dafür menschlicher.

 

„Was alles anders wird“, von Stefan Barmettler in der Schweizer Handelszeitung vom 02.04.2020, Seite 6.

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