69 der 112 Teilnehmenden haben die offene Reflexionsfrage beantwortet, was sie rückblickend beim Antritt einer neuen Führungsrolle anders machen würden.
Mit Abstand am häufigsten sagen junge Führungspersönlichkeiten, dass sie Personalentscheidungen früher und konsequenter treffen würden. Das heißt: gleich zu Beginn die Mid und Low Performer auf andere Stellen entwickeln, auf Schlüsselpositionen schneller Personen setzen, die die Rolle passgenau ausfüllen können, und weniger Rücksicht auf gewachsene Strukturen nehmen.
Ein zweites dominantes Muster: Viele hätten rückblickend mehr Zeit investiert, um gleich zu Beginn mit den wichtigsten Stakeholdern Erwartungen zu klären, Entscheidungsbefugnisse definiert zu bekommen und die strategische Ausrichtung zu verstehen.
Eng damit verbunden ist der Vorsatz, von Anfang an klare Spielregeln festzulegen, die eigenen Erwartungen und den eigenen Führungsstil transparent zu machen, statt darauf zu warten, dass sich Routinen von selbst einspielen.
Mehrere Teilnehmende betonen, dass sie sich frühzeitig professionelle Begleitung an die Seite geholt hätten und bewusst Raum für Reflexion einplanen würden, bekämen sie noch einmal die Gelegenheit dazu.
Ein ebenso präsentes Motiv: Einige Befragte würden sich bewusst mehr Zeit nehmen, um etwa nicht aus ersten Eindrücken Schlüsse zu ziehen, für das Verstehen der Organisation und für den persönlichen Austausch.